Sandfarbene
Schutzkleidung statt der bisherigen dunkelblauen Anzüge: Auch
Berlins Feuerwehr bekommt ab 2010 eine neue Dienstkleidung. Die
künftigen Anzüge sollen bequemer und leichter sein.
Sie bestehen aus nicht brennbaren, säure- und laugenfesten
Polybenzimidazol-Fasern (PBI). Ein Material, das 1983 für die
US-Weltraumorganisation Nasa entwickelt wurde. Die Fasern haben
allerdings einen Nachteil: Sie lassen sich nicht einfärben.
Deshalb nimmt die Feuerwehr die neue Sandfarbe in Kauf.
Ihre
bisherigen blauen Anzüge aus Aramidgewebe wurden vor 13 Jahren
eingeführt, sind aber nur für zehn Jahre ausgelegt.
Sie müssen also dringend ausgewechselt werden.
